16. Februar 2009
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Belastungen in Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen
Die Arbeit in Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsinstitutionen belastet häufig körperlich wie psychisch: Stress, Zeitdruck, Lärm, Schichtarbeit fordern ihren Tribut. Erfahrene MitarbeiterInnen scheiden vorzeitig aus dem Beruf aus; hohe Krankenstände verschärfen den Arbeitsdruck bei den KollegInnen in den Einrichtungen.
Sorge bereiten vor allem die zunehmenden psychosomatischen Erkrankungen. Beschwerden wie Schlafstörungen, Depressionen und Burn-out treten häufiger auf als in anderen Berufsgruppen.
Präventionsangebot
Hier setzt das Projekt ‚Betriebliche Gesundheitsförderung durch Personalentwicklung’ präventiv an. Es wurde von der Berufsgenossenschaft für Gesundheit und Wohlfahrtspflege (BGW) für Betriebe entwickelt, in denen die Führung Arbeitsklima und Arbeitskultur aktiv verbessern möchte. Das Programm wurde in seiner Wirksamkeit wissenschaftlich erforscht. Es lässt sich gut auf alle Bereiche des Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesens übertragen. Für Sie und Ihre MitarbeiterInnen sieht es vor, dass Sie Ihre Fähigkeiten im Umgang mit Belastungen stärken und ein dauerhaft gesundes Betriebsklima schaffen.
‚Betriebliche Gesundheitsförderung durch Personalentwicklung’ (kurz: ‚BGW gesu.per’) ist praxisorientierte Weiterbildung: achtsamer Ressourceneinsatz lässt Anforderungen und Belastungen leichter bewältigen. Klare Kommunikation und konstruktive Konfliktlösungen führen zu erfolgreichen Problemlösungen. Aufgabenstrukturierung vermindert Zeitnot und Stress.
Anlass für den Einsatz könnte sein:
- Steigender Krankenstand
- Innerer Rückzug mehrerer MitarbeiterInnen
- Klagen und Beschwerden der Belegschaft oder der Klientel bzw. der Angehörigen
Der Nutzen für Ihren Betrieb
Wer wirtschaftlichen Erfolg sucht, will sich auf gut ausgebildetes, leistungsfähiges und motiviertes Personal verlassen. ‚Betriebliche Gesundheitsförderung durch Personalentwicklung’ trainiert im Baukastensystem drei Schlüsselqualifikationen:
- Methodische Kompetenz – Zeit- und Selbstmanagement für selbstständiges Arbeiten
- Soziale Kompetenz – Kommunikations- und Teamfähigkeit für kurze Wege und optimale Ergebnisse
- Personale Kompetenz – Selbstwahrnehmung und Reflexion für Stresstoleranz und Regenerationsfähigkeit
Diese Fähigkeiten erschließen neue Arbeits- und Lebensqualität, Effizienz und Zeitreserven für gesundheitsbewusste Arbeitstechniken. Erfolgserlebnisse und wenig Stress motivieren zu größerem Engagement.
Neben Trainings und Qualifizierungen der MitarbeiterInnen erhalten Führungskräfte eine spezielle Schulung, um den Praxistransfer zu begleiten. Der Teilnehmerkreis der Trainingsbausteine sollte 8 – 12 MitarbeiterInnen umfassen.
So geht es
Als von der BGW geschulte Beraterin erstelle ich Ihnen ein maßgeschneidertes Qualifizierungsprogramm, das auf den individuellen Bedarf Ihrer Einrichtung abgestimmt ist. Gern informiere ich Sie über die genauen Teilnahme- und Kostenbedingungen.
Mitgliedsbetriebe der BGW können in einem dreitägigen kostenlosen Schnupperseminar einen schnellen Einstieg in die Thematik und Methodik des Gesamtprogramms der ‚betrieblichen Gesundheitsförderung durch Personalentwicklung’ erhalten. Außerdem können sie bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen bis März 2009 einen Zuschuss der BGW beantragen.
Einen ‘Baustein’ aus diesem Angebot finden Sie unter in den neuesten Artikeln unter ‘Fit für den demografischen Wandel’ .
Hier finden Sie gute Praxis-Beispiele: http://www.bgw-online.de/internet/generator/Inhalt/OnlineInhalt/Statische_20Seiten/Navigation_20links/Kundenzentrum/Grundlagen__Forschung/Psychologie/Gesundheitsf_C3_B6rderung_20durch_20PE/Good__Practice__Beispiele.html
